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Dr. med. Christoph C. Haufe lädt am 28. August 2013 ein zum Rathausvortrag
Er kommt meist schleichend und unbemerkt: Der Bluthochdruck (Hypertonie). Warnsignale wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwindelgefühle sind unspezifisch und werden von den Betroffenen meist nicht richtig zugeordnet. Erst wenn das Herz zu schmerzen beginnt, die Luft wegbleibt oder neurologische Symptome bis hin zum Schlaganfall auftreten, schrillen die Alarmglocken. Wie die Volkskrankheit Bluthochdruck frühzeitig erkannt und behandelt werden kann, erläutert der leitende Arzt der Abteilung Nephrologie, Dr. med. Christoph C. Haufe, beim nächsten Rathausvortrag am Mittwoch, den 28. August 2013, ab 19 Uhr.
Von Bluthochdruck spricht man, wenn ein Wert über 140/90 mmHg gemessen wird. Unbehandelt kann der dauerhaft erhöhte Druck in den Gefäßen zu unterschiedlichen Folgeerkrankungen wie Arterienverengungen, Niereninsuffizienz oder -versagen, Augenerkrankungen oder einem Schlaganfall führen. Auch das Herz ist betroffen. Der Herzmuskel ist dauerhaft überlastet und versteift, eine Herzschwäche ist die Folge. In den Herzkranzgefäßen bilden sich Engstellen, im schlimmsten Fall kann es zu einem Herzinfarkt kommen.
„Bei einem manifesten Bluthochdruck wird Ihnen Ihr Arzt für Sie individuell eines oder mehrere gut verträgliche blutdrucksenkende Medikamente verordnen, die Sie regelmäßig einnehmen müssen“, sagt Dr. Haufe. Therapiebegleitend und zur Vorbeugung kann jeder etwas gegen die Gefahren des Bluthochdrucks tun. Wer auf die Signale seines Körpers achtet, sich mehr bewegt und gesünder isst, stärkt das gesamte Herz-Kreislaufsystem und baut im wahrsten Sinne des Wortes Druck ab. „Das Auto stehen lassen, die Treppe nehmen – unser Alltag steckt voller Möglichkeiten, den Gefäßen auf die Sprünge zu helfen“, rät Dr. Haufe. Ein weiterer Tipp: „Es gibt zahlreiche Gelegenheiten zur Blutdruckmessung – man sollte sie regelmäßig nutzen. Das kostet nicht viel Zeit.“
„Leben unter Hochdruck: Erkennen und Behandlung der Volkskrankheit Bluthochdruck“ ist eine Veranstaltung der Vortragsreihe „Gesund in Thüringen…“. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Quelle: Helios Klinikum Erfurt