Startseite

Flat View
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Zu Monat
Zu Monat
Search
Suche
Depressionen erkennen und behandeln
Mittwoch, 25. September 2013, 19:00
Aufrufe : 560
von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Prof. Dr. med. Ralf Erkwoh lädt am 25. September 2013 ein zum Rathausvortrag

 

Erfurt. Schlechte Laune und Abgeschlagenheit sind Zustände, die jeder kennt. Bei Stimmungstiefs jedoch, die nicht an ein konkretes Erlebnis gebunden sind und über mehrere Wochen anhalten, kann es sich um eine Depression handeln. Sie ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Prof. Dr. med. Ralf Erkwoh, Chefarzt der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, erläutert beim nächsten Rathausvortrag am Mittwoch, den 25. September 2013, wie man erste Anzeichen einer Depression erkennen und der Erkrankung vorbeugen kann. Ab 19 Uhr spricht er außerdem über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten dieses seelischen Leidens.

 

Dauerhafte Unzufriedenheit, Traurigkeit und Antriebslosigkeit, können erste Anzeichen einer Depression sein. Betroffene fühlen sich wie gelähmt und haben an nichts mehr Interesse. Hinzu kommen Symptome wie anhaltende Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Magenprobleme und Kopfschmerzen. Die Ursachen einer depressiven Störung sind vielfältig. „Oftmals handelt es sich um ein Wechselspiel zwischen einer akuten belastenden Situation und einer genetischen Veranlagung. Botenstoffe im Gehirn geraten ins Ungleichgewicht. Dadurch werden die Impulse zwischen den Nervenzellen nicht mehr richtig übertragen. In der Folge entstehen negative Gefühle und Gedanken“, sagt Prof. Erkwoh.

 

Es gibt unterschiedliche Typen von Depression, die jeweils eine individuelle Therapie erfordern. „Viele Betroffene scheuen sich, professionelle Hilfe zu suchen, da sie Angst vor einer Stigmatisierung haben. Wird eine Depression nicht therapiert, vergeht sie in der Regel nicht von alleine. Mithilfe einer medikamentösen Behandlung und oder einer Psychotherapie lässt dieses seelische Leiden in den Griff bekommen. Wichtig ist es, sein Leben nicht von der Erkrankung bestimmen zu lassen“, sagt Prof. Erkwoh. Darüber hinaus bieten sich noch weitere Behandlungsformen wie eine Wach- oder Lichttherapie an.

„Depressionen vorbeugen und richtig behandeln “ ist eine Veranstaltung der Vortragsreihe „Gesund in Thüringen…“. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Hinweis: Ausnahmsweise findet der Vortrag dieses Mal nicht im Festsaal, sondern im Sitzungssaal des Rathauses statt.

quelle: Helios Klinikum Erfurt

Ort Rathaus Erfurt Sitzungssaal
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.