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Ärzte der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde laden ein zum Rathausvortrag
Ob lang, schmal, knubbelig oder stupsnasig: Die Nase ist ein wahres Multitalent. Sie ermöglicht nicht nur das Wahrnehmen von Gerüchen. Durch ihre Form gibt sie dem Gesicht auch eine spezielle Note. Beim ersten Rathausvortrag in diesem Jahr am Mittwoch, den 29. Januar 2014, ab 19 Uhr steht das Riechorgan im Mittelpunkt. Der Chefarzt der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im HELIOS Klinikum Erfurt, Prof. Dr. med. Dirk Eßer, sowie die Oberärzte Dr. med. Geralf Kellner und Dr. med. Ullrich Kurze erläutern, wie verschiedene Funktionsstörungen der Nase behoben und ihre Form verändert werden kann.
Die Aufgaben der Nase sind vielfältig. Zum einen filtert sie die Atemluft und bereitet sie so auf, dass Erkrankungen der tieferen Atemwege vermieden werden. Zum anderen befinden sich in der Nase auch die Rezeptoren für den Geruchssinn. „Mehr als 10.000 Duftstoffe kann der Mensch erkennen. Die Riechmoleküle werden von der Nase über den Riechnerv zum Gehirn weitergeleitet“, so Professor Eßer. Nicht zuletzt hat die Nase auch einen Einfluss auf den Klang der Stimme.
Die Nasenatmung kann durch verschiedene Faktoren wie beispielsweise eine verbogene Nasescheidewand, Polypen oder vergrößerte Nasenmuscheln behindert werden. Eine Nasenkorrektur kann hier Abhilfe schaffen. Neben der Veränderung der inneren Struktur ist auch eine Modellierung der äußeren Form möglich. „Die Nase hat eine wichtige ästhetische Funktion. Da sie sich mitten im Gesicht befindet, werden Formabweichungen von Betroffenen häufig als unvorteilhaft empfunden. Durch einen operativen Eingriff lässt sie sich dem Gesicht harmonisch anpassen“, sagt Professor Eßer.
„Die Nase im Spannungsfeld von Funktion, Form und Ästhetik – ein Überblick vom medizinisch Notwendigen bis zur kosmetischen Chirurgie“ ist eine Veranstaltung der Vortragsreihe „Gesund in Thüringen…“. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.