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Tag/Uhrzeit:
Samstag, 8. März 2014, 18 Uhr
Ort:
Erfurter Dom St. Marien
Erfurt (BiP). Im Bistum Erfurt lassen sich 13 Männer und Frauen aus Bickenriede, Erfurt, Gotha, Ilmenau, Rudolstadt und Sömmerda in der Osternacht taufen, fünf weitere Erwachsene aus Erfurt, Jena und Weimar konvertieren zur katholischen Kirche und empfangen das Sakrament der Firmung.
Bei einer „Feier der Einschreibung“ am Samstag, 8. März um 18 Uhr werden die Taufbewerber und Konvertiten im Erfurter Dom Diözesan-Administrator Weihbischof Reinhard Hauke vorgestellt und von ihm zur Taufe, Firmung und zur ersten heiligen Kommunion (Eucharistie) zugelassen. Dabei erklären sie ihre Entschlossenheit, Mitglied der katholischen Kirche zu werden und ihr Leben nach christlichen Maßstäben auszurichten. Anschließend tragen sie sich im Beisein des Pfarrers, ihrer Paten und von Vertretern ihrer Gemeinde in das Taufbuch der künftigen Heimatpfarrei ein.
Taufe, Firmung und Eucharistie sind die so genannten Eingliederungssakramente, durch die man Mitglied in der katholischen Kirche wird. Wer als Säugling getauft wurde, empfängt die Firmung und Eucharistie zu einem späteren Zeitpunkt, bei Erwachsenen werden die drei Sakramente innerhalb eines Gottesdienstes gespendet. Wer als Christ aus einer anderen Kirche zum Katholizismus übertritt, muss in den meisten Fällen nicht noch einmal getauft werden.
Stichwort: Taufe
Die Taufe ist eines von sieben Sakramenten der katholischen Kirche und steht am Anfang der Eingliederung (Initiation) in die Kirche. Der Prozeß der Eingliederung erfolgt mehrstufig und ist erst mit dem Empfang des Firmsakramentes, das die Taufe vollendet, und der Eucharistie ganz vollzogen. Taufe, Firmung und Eucharistie heißen darum auch Initiationssakramente. Erwachsene Taufbewerber empfangen die Initiationssakramente meist in ein und demselben Gottesdienst.
Ob Täuflinge als Kinder oder Erwachsene getauft werden – in beiden Fällen ist die Taufe kein punktuelles Geschehen. Die Gläubigen sind immer wieder gefordert, sich an ihre Taufe zu erinnern und ihre Glaubenspraxis dementsprechend zu erneuern.
Wiederholbar ist die Taufe nicht. Einmal gespendet, behält sie auch bei einem Austritt aus der Kirche ihre Gültigkeit.
Stichwort: Firmung
Die Firmung ist eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche. Dabei wird der Firmling nach kirchlichem Verständnis durch Gottes Geist gestärkt, ein Leben aus dem Glauben zu führen.
Spender des Firmsakramentes ist der Diözesanbischof (oder sein Weihbischof oder ein beauftragter Priester), der dem Firmling die Hand auflegt, die Stirn mit Chrisam-Öl salbt und die Worte spricht: „(Name), sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist.“ Die Salbung eines Menschen mit Öl versinnbildlicht seine Erwählung durch Gott und bringt Segensfülle, Stärkung und Heil zum Ausdruck.
Quelle: Bistum Erfurt